Grundakkorde bilden

Um vollständige Akkorde zu bilden, brauchst du mehr als die zwei Töne der Power-Chords. In ihrer Grundform bestehen Akkorde aus drei Tönen, die gleichzeitig klingen. Es gibt aber auch erweiterte Akkorde, die vier und mehr Töne haben. Diese Akkorde haben ihren ganz eigenen Klang und geben den Stücken, die du spielst einen besonderen Charakter.

 

Terzschichtung

Der Aufbau von Akkorden ist einfach. Sie werden gebildet, indem Terzen aufeinander geschichtet werden. Das heißt nichts Anderes, als dass aus der Tonleiter jeder zweite Ton gesucht wird. Dabei gehst du vom Grundton des jeweiligen Akkordes aus. Das ist der Ton, von dem der Akkord auch seinen Namen hat.

Um z.B. den Akkord C-Dur zu bilden, musst die die C-Dur-Tonleiter nehmen und vom c ausgehend Terzen suchen.

Grundakkorde bilden

C ist der Grundton – eine Terz weiter liegt das E – noch eine Terz weiter folgt das G. Danach ist schon Schluss, denn Akkorde in der Grundform sind Dreiklänge. Anders ausgedrückt: du brauchst für die Grundakkorde die Töne der ersten, dritten und fünften Stufe der jeweiligen Tonleiter, wobei der Grundton des Akkordes als erste Stufe gilt.

08.04.2015
zuletzt geändert: 25.08.2015

Kapitel aus der Musiktheorie: Akkorde (Basics 1)
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