Equipment für die Gitarre

Plektrum

Plektrum

Plektren sind kleine Plastikplättchen für deine Schlaghand. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen und Stärken. Fühlen sie sich am Anfang wie ein Fremdkörper an, wirst du sie später nicht mehr missen möchten. Mit ihnen bist du in der Lage, sehr sauber und kontrolliert zu spielen.

Welches das richtige Plektrum für dich ist, musst du einfach ausprobieren. Am besten du gehst ins Musikgeschäft und kaufst ein paar verschiedene. Am Anfang wirst du eher mit weicheren zurechtkommen, je länger du spielst, desto härter wirst du sie wollen.

Stimmgerät

Stimmgerät/Tuner

Gitarre stimmen erfordert schon ein ganz schön geschultes Gehör. Gerade am Anfang hast Du das aber noch nicht. Den richtigen Ton beim Stimmen zu treffen ist da ein Glücksspiel. Das Ergebnis: Deine Gitarre klingt immer schief und Du bist frustriert. Spar Dir den Ärger und benutze ein Stimmgerät.

Metronom

Metronom

Musik hat viel damit zu tun die richtigen Töne zur richtigen Zeit zu spielen. Das ist einer der Lernprozesse, die dich von Anfang an begleiten.

Ein Metronom ist ein Gerät, das dir einen Takt vorgibt. Du stellst die gewünschte Geschwindigkeit ein und – wie bei den Sekunden einer Uhr – klackt das Metronom unaufhörlich in deinem Tempo.

Heute gibt es Alternativen zum Kauf eines Metronoms. Du kannst eine App auf dein Handy laden oder einen Drum-Computer benutzen. Welches Gerät du benutzt ist nicht wichtig. Aber du brauchst einen Rhythmus-Geber, der dich von Anfang an lehrt im Takt zu bleiben.

Kapodaster

Kapodaster

Wenn du zu Hause mit der Gitarre vor der Stereo-Anlage deine Songs begleiten willst, passen die Griffe, die wir zusammen üben nicht unbedingt zur Aufnahme Deiner CDs. Da hilft dir ein Kapodaster. Du setzt es an der richtigen Stelle aufs Griffbrett und schon passen die Tonhöhe der Band und die deiner Gitarre zusammen.

Tasche

Tasche

Eine Tasche schützt dein Instrument vor Beschädigungen, Temperaturschwankungen und Staub.

Viele Leute fragen sich, ob sie nicht lieber zum Koffer statt zur Tasche greifen sollen. Das ist natürlich eine Geschmacksfrage, aber: Koffer sind schwer und unhandlich. Meinen benutze ich darum gar nicht mehr, sondern habe leichte, handliche Taschen nachgekauft. Behalte das im Hinterkopf, wenn du in ein Musikgeschäft gehst und probiere es einfach aus.

Ständer

Gitarrenständer

Unterschätze die Anschaffung eines Gitarrenständers nicht. Deine Fortschritte an der Gitarre leben davon, dass du dich immer wieder mal kurz hinsetzt und ein paar Minuten – sozusagen im Vorbeigehen – spielst. Eine Gitarre, die ausgepackt und spielfertig an ihrem Platz steht, nimmst du viel öfter in die Hand als eine, die gut verstaut in der Abstellkammer steht.

Die Gitarre hat einen runden Korpus, steht wackelig und neigt zum umfallen: darum der Ständer. Ganz egal, ob die Gitarre im Ständer auf der Erde steht oder in einer Halterung an der Wand hängt: Hauptsache du kannst sofort losspielen, wenn du mal eben willst.

Notenständer

Notenständer

Wer Ordnung mag, wird ihn lieben! Deine Unterlagen haben einen guten Platz und du hast beim Spielen alles im Blickfeld, was du brauchst. Wenn du einen Notenständer kaufen möchtest, schau nach herkömmlichen Modellen und auch nach sog. Orchesterständern. Letztere sind nicht so klapprig, kosten das gleiche Geld und sehen cooler aus ;-)

Gurt

Schultergurt

Um im Stehen zu spielen brauchst du einen Gitarrengurt. Achte beim Kauf darauf, dass du ihn leicht so einstellen kannst, wie du ihn brauchst. Ich brauchte z.B. für meine E-Gitarre und meine Westerngitarre unterschiedliche Einstellungen. Der Gurt musste aber kompliziert „auseinandergefädelt“ werden, so dass das Wechseln der Länge immer ärgerlich war.

Vergiss auch nicht, dass vernünftige E-Gitarren auch Einiges wiegen. Da kann der Druck auf der Schulter nach 15 Minuten schon ganz schön unangenehm sein. In den Momenten wirst du froh sein über einen breiten Gurt mit Polsterung.

06.04.2015
zuletzt geändert: 20.04.2015

Kapitel aus der Musiktheorie: Instrument und Equipment
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